Lexikon/Glossar
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...oder einen Bereich: A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W ZBauherren- und Fondserlass Verwaltungserlass zur steuerlichen Regelung von Bauherrenmodellen und Immobilienfonds Befrachter Charterer. Siehe dort. Befrachtungskommission Vergütung für die Vermittlung der Charter (Adresskommission) in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes (z.B. 2,5 %) der Charterrate. Beirat Gremium, das die Interessen der Kapitalanleger vertritt und mehrheitlich von ihnen aufgestellt und gewählt wird. Unterstützt und berät die Fondsgeschäftsführung nicht im Tagesgeschäft, sondern in wichtigen Fragen der Unternehmenspolitik und berichtet den Anlegern. Benchmark Auch "Milestone", herausragende Punkte in der Unternehmensentwicklung, bei deren Erreichen z.B. über eine weitere Kapitalzufuhr befunden wird. Beteiligungsgesellschaft Hier zu verstehen als Unternehmen oder geschlossener Fonds, an dem sich das Publikum durch Zeichnung von Fondsanteilen beteiligen kann. Anleger tritt als Gesellschafter mit allen Rechten (u.a. Mitwirkungs- und Kontrollrechte, Anteil am laufenden Ergebnis und am Liquidationsgewinn) und Pflichten (Einzahlung der Einlage, Haftung usw.) ein. Beteiligungsprospekt Angebotsbroschüre mit wesentlichen Eckdaten und Verträgen des geschlossenen Fonds. Prospektbestandteile: Beschreibung der wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Konzeption, der wichtigen Fondspartner, der Chancen und Risiken. Zahlenwerk mit Investitions-, Finanzierungs-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung. Vertragswerk mit Gesellschaftsvertrag, Treuhandvertrag, Zeichungsschein bzw. Beitrittserklärung. Erfordernis der Prospektwahrheit und -klarheit. Prospektherausgeber haftet für richtigen und vollständigen Prospektinhalt. § 264 a Strafgesetzbuch (StGB) - Kapitalanlagebetrug - bezieht sich auf falsche Prospektdarstellung. Beteiligungstreuhänder Treuhänder, der im eigenen Namen, jedoch im Treuhandauftrag und für Rechnung eines anderen, eine Beteiligung an einer Gesellschaft übernimmt und hält. Betriebsergebnis Gewinn oder Verlust als Differenz aus jährlich abgegrenzten Erträgen (Miet-, Charter-, Zinserträge usw.) und Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger Sachaufwand). Betriebsfinanzamt zuständiges Finanzamt der Fondsgesellschaft Betriebskosten Kosten, die nach Abschluss der Investitions-/Startphase während des laufenden Betriebs eines Unternehmens anfallen. Betriebsphase Zeitraum von ca. 8 bis 15 oder 20 Jahren zwischen Investitionsphase und Auflösung des Unternehmens. Vermarktung (Vercharterung, Vermietung, Energieumsatz) und Verwaltung des Investitionsobjektes mit monatlicher, mindestens jährlicher Abrechnung der betrieblichen Ergebnisse. Blockbuster Kinofilm, der überdurchschnittliche Einspielergebnisse erzielt. BMF-Schreiben Bundeseinheitlicher Verwaltungserlass des Bundesministeriums der Finanzen Box-Office Filmeinnahmen an der Kinokasse. Break-Even-Point Gewinnschwelle. Gibt die Umsatzmenge an, bei der die Erlöse gerade die fixen und variablen Kosten decken, d.h. eine Firma weder mit Gewinn noch Verlust arbeitet. Bridge Financing Überbrückungsfinanzierung. Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden. Bruttocharterrate Im meist standardisierten Chartervertrag zwischen Reederei (siehe dort) und Charterer (siehe dort) festgelegter Preis für die Überlassung eines Schiffes. Durchweg in USD pro Tag (p.d., engl. per day) oder Monat angegeben. Bruttoerlöse Erlöse aus der Filmverwertung vor Abzug der Vertriebskosten. Buchwert Wert eines Wirtschaftsgutes in den Geschäftsbüchern des Fonds zum Jahresende. Durch jährliche Abschreibungen verringert sich der ursprüngliche Anschaffungswert schrittweise. Buchwert weicht regelmäßig vom tatsächlich erzielbaren Marktpreis oder Verkehrswert ab. Buffer Puffer. Ausdruck für ungenutzte Kreditlinien oder Barreserven. Bugstrahlruder Propeller in einem Unterwassertunnel im Vorderteil (Bug) des Schiffes. Ermöglicht Querbewegung oder Drehen des Schiffes und unterstützt Manöver in engen Revieren, z.B. Häfen. Bulker Schiff für den Transport von Massengut (bulk), meistens Getreide, Erz, Kohle, aber auch Rohöl. Entsprechend OBO-Carrier - Frachter für ore/Erz, bulk/Massengut, oil/Öl. Bundesfinanzhof (BFH) Oberstes deutsches Finanzgericht Burn-Out Turnaround Auch als "Restart" bezeichnet. Drastische Umgestaltung bzw. Restrukturierung eines Unternehmens, das große wirtschaftliche Probleme hat. Dabei wird neues Gesellschaftskapital von Dritten eingebracht. Die Anteile der Altgesellschafter werden verwässert. Burn Rate Die Zeitspanne, bis das einem Unternehmen zur Verfügung gestellte Kapital verbraucht ist. Business Angel Vermögende Privatpersonen, die Forschungen oder Erfindungen finanzieren. Im angloamerikanischen Raum verbreitet vorkommende Finanzierung von Venture Capital. Siehe auch Seed Capital. Business Plan Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben, die Ziele und die Wege, um diese zu erreichen, aufgeführt und quantifiziert sind. Buy Back Exitvariante. Exit (siehe dort), bei dem die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden.
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