Lexikon/Glossar


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Schiffshypothekendarlehen
Bankdarlehen. Die Darlehensforderung ist - ähnlich wie bei der Immobilienfinanzierung - durch Eintragung einer Schiffshypothek im Seeschiffsregister abgesichert.

Secondary Purchase
Exitvariante. Eine VC-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Unternehmen an eine andere VC-Gesellschaft bzw. einen finanziell interessierten Partner.

Second Round Financing
Zweite Finanzierungsrunde für ein Unternehmen, das bereits Venture Capital erhalten hat.

Second Stage Financing
Kapital für Unternehmensexpansion, wenn bereits eine Produktlinie etabliert ist, jedoch meist noch kein Gewinn erwirtschaftet wird.

Seed Capital
Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate, bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.

Seller's Notes
Kaufpreisstundungen. "Stehen gelassene" Kaufpreisforderungen seitens der Verkäufer, quasi ein Verkäuferdarlehen (ggf. mit Bindung an Zielerreichungsgrad).

Sensitivitätsanalyse
Ein mathematisches Modell zur Darstellung, wie sich eine zu prognostizierende Größe durch Änderung eines Eingangsparameters (bei Konstanthaltung aller übrigen Daten) ändert.

Share Deal
Firmenübernahme durch Kauf der Geschäftsanteile.

Short-Fall-Guarantee
Erlösversicherung, zahlt Differenz zwischen Einnahmen und vereinbarten Erlösen bis zu einem vereinbarten Prozentsatz.

Sonderbetriebsausgaben
Werbungskosten, die nicht im Rahmen der Fondsgesellschaft, sondern beim einzelnen Gesellschafter anfallen

Spekulationsfrist
steuerlich relevante Frist, innerhalb der Veräußerungen nicht steuerfrei sind.

Spin-Off
Ausgliederung / Verselbständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einer Unternehmung / Konzern.

Stallregelung
Der passive Strömungsabriss (engl. stall einer Windenergieanlage) vermindert den Auftrieb und erhöht den Widerstand des Rotorblattes. Bei zunehmendem Wind wird der Anstellwinkel des Blattprofils zum Wind größer, bis die Strömung auf der Oberseite des Profils abreißt.

Start-Up Financing
Gründungsfinanzierung. Das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.

Steuerliches Ergebnis
Positiver oder negativer Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Das steuerliche Ergebnis (Gewinn oder Verlust) wird bei einer Kommanditgesellschaft den Gesellschaftern zugewiesen. Siehe auch Gewinnzuweisung.

Stiller Gesellschafter
Beteiligt sich als stiller Teilhaber am Handelsgewerbe des tätigen Teilhabers (Inhaber, Geschäftsherr - meistens GmbH, KG, AG). Grundsätzlich kennt die im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelte stille Gesellschaft nur zwei Gesellschafter, den Stillen und den Geschäftsherrn. Kein Gesellschaftseintrag im Handelsregister. Der Stille bleibt anonym. Seine Einlage geht in das Vermögen des Geschäftsherrn über. Also im Gegensatz zur Kommanditgesellschaft kein gemeinsames Vermögen. Oft fester Jahreszins vereinbart. Stiller Gesellschafter ist am Gewinn beteiligt. Verlustbeteiligung kann ausgeschlossen werden. Eine aus der (typisch) stillen Beteiligung abgeleitete, aber gesetzlich nicht geregelte Variante ist die atypisch stille Gesellschaft (mitunternehmerische Beteiligung am Gewinn und Verlust und an stillen Reserven).

Stille Reserven
Vermögenswerte, die anders als Rückstellungen oder offene Rücklagen in der Bilanz eines Unternehmens nicht ausgewiesen sind. Entstehen durch Unterbewertung von Vermögen (seltener durch Überbewertung von Schulden).

Subordinated Debt
Nachrangige Fremdmittel. Die Nachrangigkeit bezieht sich auf die Rangfolge der Fremdkapitalgeber untereinander, insbesondere für den Vergleichs- bzw. Liquidationsfall.

Suezmax
Kurzbezeichnung für Schiffe, die den Suez-Kanal zwischen Mittelmeer und Rotem Meer passieren können. Keine Begrenzung der Schiffslänge, aber der Breite auf maximal etwa 70 Meter und des Tiefgangs auf höchstens ca. 17 Meter.

Syndication
Co-Investments. Um auch größere Investments mit hohem Risiko zu finanzieren, schließen sich mehrere Kapitalbeteiligungsgesellschaften zusammen.

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